• Alltagsfunkeln Podcast

    #7: Weibliche Lust

    Fünf Gründe, warum ihr euch alle den Film #female pleasure von Barbara Miller anschauen solltet. Und die Frage: Was hat das alles mit uns hier zu tun? Wir leben schliesslich in einer freien Gesellschaft! Trotzdem gibts Redebedarf, finden wir. 

    Gela und Lona

    #6: Mit Gerd Maria May den Journalismus umkrempeln

    Gerd Maria May

    Beim Blick in die Zeitungen könnte man meinen, die Welt ginge unter. Das lässt Menschen resignieren, nach dem Motto: «Ich kann ja eh nichts tun». 

    «A good story changes something inside us, inspires us and gives us trust», sagt die Dänin Gerd Maria May. Die Journalistin und Dozentin verbreitet gerade in Europa die Idee des Konstruktiven Journalismus: Es geht darum, neben den notwendigen Storys über Ungerechtigkeiten und grosse Probleme auch zukunftsweisende, lösungsorientierte Geschichten zu bringen. Nur so würden Menschen wieder selbst aktiv, um ihr Umfeld mitzugestalten. 

    «The sense of belonging, inspiration, nuances and trust are four important words when we want to change journalism! And that is to help our democracy and society become a better place to be.» 
    Das Ziel, das sie gemeinsam mit dem Constructive Institute in Arhus, Dänemark, verfolgt: Die Medien-Gesellschaft innerhalb von fünf Jahren zu verändern. 
    Gerd Maria May war Speaker am Vocer Innovation Day im Spiegel-Haus in Hamburg im November 2018. Dort habe ich diesen Podcast aufgezeichnet. 

    #5 Lebensziel: Menschenliebe

    Sabine Schubert
    Als Sabine Schubert und ihr Mann Benedict nach neun Jahren Angola verliessen, überlegten sie, welche Spuren sie dort hinterlassen wollten. «Wir wünschten uns, dass die Menschen über uns sagen, dass wir freundlich zu ihnen waren. Und dass wir über niemanden urteilten.» 

    Und tatsächlich war genau das der Grund, warum uns Sabine so auffiel und warum wir sie interviewen wollten: Weil sie tiefe Freundlichkeit und Annahme ausstrahlt. 
    Im Podcast erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend in Angola, wo ihre Eltern rauschende Feste feierten und immer viele Menschen im Haus mitlebten. Vom Umzug in die Schweiz, wo sie zunächst viel Enge spürte und sich «wie auf rohen Eiern» bewegte. Wie sie die Lebensfreude wiederfand, ein offenes Haus pflegt und weiterhin das Ziel verfolgt, zu allen Menschen freundlich zu sein und über niemanden zu urteilen. 

    #4: Mit Greta den Kleiderschrank ausmisten

    Greta Aguilar
    Moinsen! Da sind wir wieder. «Jeder Tag, an dem wir H&M und Zara widerstehen, ist ein guter Tag», sagt Greta Aguilar. Die Kolumbianerin ist sustainable fashion stylist. Sie coacht Frauen, ihren eigenen Stil zu finden. Das Prinzip funktioniert in etwa so: Je besser du weisst, was zu dir passt, umso weniger Kleidungsstücke brauchst du. Wenn du dann auf super Qualität und hochwertige natürliche Materialien achtest, musst du seltener shoppen gehen. «Nachhaltig konsumieren heisst nicht, den Konsum auf Öko-Konsum umzustellen. Du musst deinen Konsum reduzieren.» 

    Im Podcast erzählt Greta, wie sie ihr Lebensweg bis zu diesem Punkt geführt hat. Der Podcast ist auf Englisch.
    This talk inspired us a lot. Thanks, Greta! 
    Hier noch ein paar praktische Tipps von Greta für nachhaltigen Klamotten-Konsum: 

    1. Schau dir die Etiketten genau an: Wo wurde das Kleidungsstück gemacht? Kaufe nichts aus Bangladesh, China oder Kambodscha, denn die Arbeitsbedingungen dort sind miserabel und menschenverachtend. Das willst du nicht unterstützen. 
    2. Aus welchem Material besteht das Kleidungsstück? Finger weg von Polyester, Viskose, Polyamid, Nylon und allen synthetischen Materialien. Nicht nur, weil sie nicht nett zur Umwelt sind, sondern auch zu deiner Haut. Um aus einem Stück Plastik ein Kleidungsstück zu machen, braucht es sehr viel Chemie. Leider auch für das pflanzliche Viskose, das aufgrund seiner Eigenschaften von der Modeindustrie geliebt wird. Die Chemie sickert in deine Haut. 
Bei organischen Materialien wie Wolle, Kashmir, Baumwolle, Bambus oder Seide ist das anders. Sie sind natürlich und tun dir gut. Die Herstellung braucht viel weniger Chemie. 
    3. Ganz wichtig: Schneide die Labels nicht aus der Kleidung heraus. Sonst kann sie nicht recycelt werden. 
    4. Gehe in Second-Hand-Läden. Dort findest du die nachhaltigsten Kleidungsstücke, weil sie schon länger in Umlauf sind. 
    5. Wasche deine Kleidungsstücke möglichst selten. So halten sie länger und du schonst die Umwelt. Benutze Bio-Waschmittel. Jeans wasche ich nur zweimal im Jahr. Zwischendurch hänge ich sie in die Dusche, wo sie die Feuchtigkeit aufnehmen um frisch zu bleiben. 
    6. Repariere Kleidungsstücke, statt sie wegzuwerfen. Frag deine Mum oder Oma, wenn du Hilfe brauchst. 
    Zu Gretas Webseite geht es hier: www.gretaguilar.com

    #3: Der Mann, der überall zuhause ist

    Juergen und Gela
    Alltagsfunkeln unterwegs: Gela unterhält sich in den Tiroler Bergen mit Jürgen. Die Sonne im Rücken, das Eiswasser noch auf der Haut – klar, dass das Leben da Spass macht, oder? Aber Jürgen scheint die Sonne auch nicht immer ins Gesicht. Woran liegt es also, dass er so eine Zuversicht und Lebenskraft ausstrahlt? Am wunderbaren Opa, an Selbsterfahrungs-Trips in Schwitzhütten, oder ist es einfach ein Geschenk? Hört selbst, was Jürgen zu erzählen hat. 

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